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1 | 2017

Das E-Magazine der Techniker Krankenkasse

Die Listen stellen sich vor

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Auf dieser Seite stellen sich die Listen vor, die bei der TK bei der Sozialwahl 2017 gewählt werden können. So können Sie sich schnell ein Bild davon machen, wem Sie Ihre Stimme geben können. Sollten Sie direkte Fragen an die Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Listen haben – die Adressen, Telefonnummern und Internetadressen sind an dieser Stelle gleich mit veröffentlicht.

Hinweis zur Bekanntmachung der Sozialwahl 2017 Die Wahlbekanntmachung für die Wahlen zum TK-Verwaltungsrat 2017 ist seit dem 10. April 2017 öffentlich in den Geschäftsräumen der TK im Aushang. Diese Veröffentlichung enthält unter anderem Hinweise zur Stimmabgabe und zur Ausstellung der Wahlunterlagen. Die Abschriften der zugelassenen Vorschlagslisten mit allen Kandidatinnen und Kandidaten sowie Darstellungen liegen bis zum 31. Mai 2017 ebenfalls in den Geschäftsräumen der TK zur Einsicht aus.

  • Liste 1

    TK-Gemeinschaft (TKG) Wir, die TKG, sind eine Gemeinschaft von parteipolitisch neutralen Versicherten der TK. Wir sind unabhängig von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden. Unser Ziel ist es, sich aktiv und wachsam für den Erhalt und die Fortentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung einzusetzen. Im Mittelpunkt unseres ehrenamtlichen Engagements stehen die besonderen Interessen der TK-Versicherten und der Patienten.

    Selbstverwaltung ermöglicht Selbstgestaltung Wir kandidieren seit vielen Jahrzenten für den Verwaltungsrat der TK. Bei den Sozialwahlen 2005 und 2011 sind wir jeweils stärkste Kraft im Verwaltungsrat der TK geworden. Dieses Votum war und ist stets eine Verpflichtung für uns, die TK im Wettbewerb mit anderen Kassen weiter nach vorne zu bringen. Das ist uns gelungen! Die TK ist heute stärker als je zuvor. Diesen Wettbewerbsvorsprung wollen wir im Interesse unserer Versicherten erhalten und ausbauen. Unsere gewählten Frauen und Männer im Verwaltungsrat setzen deren Interessen in konkrete Maßnahmen wie z. B. bessere Leistungen um. Wir helfen mit, dass die TK die modernste und leistungsfähigste Krankenkasse in Deutschland bleibt. Wir sorgen dafür, dass die Versorgung und Innovation ständig weiterentwickelt werden. „Eine Krankenkasse, auf die man sich jederzeit verlassen kann. Das ist unser Ziel“, so der Vorsitzende der TKG, Dieter F. Märtens.

    Unsere wichtigsten Forderungen

    • Eine umfassende und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung zu bezahlbaren Beiträgen für alle Versicherten.
    • Der medizinische Fortschritt muss allen Versicherten zur Verfügung
      stehen.
    • Das Prinzip der solidarischen Krankenversicherung ist für unser Handeln von zentraler Bedeutung. Gesunde stehen für kranke Versicherte ein, Junge für Alte, besser Verdienende für weniger Verdienende. Der auf Solidarität basierende umfassende Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenversicherung ist ein entscheidender Garant für die Stabilität und Zukunft unseres Landes.

    Wählen Sie unsere Kandidaten/innen bei der TK (Liste1) und bei der Deutschen Rentenversicherung (Liste 3).

  • Liste 2

    Sozial wählen heißt ver.di wählen Die ver.di-Kandidatinnen und -Kandidaten setzen sich in der TK dafür ein, dass Gesundheit kein Luxus sein darf. Jeder/jede Versicherte muss den gleichen Zugang zu allen notwendigen medizinischen Leistungen haben. ver.di-Kandidatinnen und -Kandidaten auf der Liste 2 sind in einem demokratischen Verfahren nominiert worden. Sie besitzen die notwendigen Erfahrungen und Fachkenntnisse. Sie verfügen über ein umfangreiches Netz von Kontakten zu Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, zu Kirchen, Gesundheits- und Wohlfahrtsverbänden, zu Patienteninitiativen, aber auch zu den Parlamenten und Regierungen. Durch einen laufenden Erfahrungsaustausch mit Betriebs- und Personalräten aus vielen Branchen wissen sie, wo Versicherte, Rentnerinnen und Rentner „der Schuh drückt“. Damit wir uns weiterhin sozialpolitisch einmischen können, benötigen wir Ihre Stimme.

    Unsere Schwerpunkte Wir wollen die guten Leistungen und den Service für die Versicherten der TK erhalten und ausbauen. Qualitative Verbesserungen durch neue intelligente Versorgungsverträge, Ausbau integrativer Versorgungssysteme, Intensivierung der
    Gesundheitsprävention, Aufgeschlossenheit gegenüber innovativen Therapien sind hier wichtige Stichworte. Wir müssen der Erkenntnis Rechnung tragen, dass Frauen und Männer auf einige Therapien und Medikamente unterschiedlich reagieren.

    Wir wollen das Sachleistungsprinzip erhalten. Das Kostenrisiko darf nicht auf den Patienten abgewälzt werden. ver.di-Kandidatinnen und -Kandidaten sind gegen eine weitere Privatisierung der GKV. Und wir treten für die Rückkehr zur vollen Beitragsparität ein. Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen die Last gleichermaßen tragen.

    Ihre Teilnahme an diesen Sozialwahlen sichert auch ein Stück Demokratie und die Selbstbestimmung der TK. Ihr Wahlbrief muss spätestens am 31. Mai 2017 bei der TK eingegangen sein.

    www.verdi-waehlen.de

  • Liste 3

    Wir für Sie – Experten für Soziales Die IG Metall ist eine starke Arbeitnehmerorganisation: 2,3 Millionen Mitglieder vertrauen uns. Sie setzen auf unser Engagement und unsere Durchsetzungskraft. Wir sind nicht nur in den Betrieben aktiv, sondern auch in den Sozialversicherungen. In gesetzlichen Krankenkassen, Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften stehen wir als verlässlicher und starker Partner konsequent an der Seite der Versicherten. Wir gestalten und bestimmen mit. Und dabei ist die IG Metall erfolgreich. Ein Beispiel: Durch unseren Einsatz wurden die Festbeträge der Kassen für Hörgeräte verdoppelt.

    Qualitätsmedizin garantieren Spitzenkandidat Detlef Decho ist Betriebsrat bei Airbus Bremen. Er setzt sich im Verwaltungsrat der TK für eine bestmögliche Versorgung der Versicherten ein. „Im Ernstfall muss sich jeder auf eine gute Beratung und Behandlung verlassen können. Bedarfsgerecht und qualitätsorientiert.“ Dem Metaller Decho ist der Erhalt des Solidarsystems wichtig: „Ob jemand viel oder wenig einzahlen kann, darf bei der Versorgung keine Rolle spielen.“

    Gesundheitspolitik gestalten Die IG Metall engagiert sich für umfassenden sozialen und gesundheitlichen Schutz sowie für paritätische Beiträge. Für Stefanie Janczyk, ebenfalls Kandidatin für den Verwaltungsrat der TK, steht fest: „Die Beiträge müssen wieder je zur Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen werden.“ Die IG Metall tritt zudem für eine solidarische Bürgerversicherung ein, in die alle einzahlen.

    Versichertennähe erhalten Edmond Worgul ist seit sieben Jahren ehrenamtlicher Berater für die TK und im Betriebsrat bei VW Wolfsburg. Sein Anliegen ist die Erreichbarkeit vor Ort. „Online-Angebote sind gut, aber das persönliche Gespräch von Angesicht zu Angesicht ist unersetzbar.“

    Ihr Geld, Ihre Gesundheit, Ihre Wahl – Wählen Sie Liste 3, IG Metall!

  • Liste 4

    Gut, wenn Sie als Patient nicht machtlos sind Die gesetzlichen Krankenkassen stehen vor gesellschaftlichen und ökonomischen Herausforderungen, die es im Interesse der Versicherten und der Patienten zu bewältigen gilt.

    Dreifach christlich. Einfach menschlich Wir, die drei großen christlichen Verbände KAB, Kolpingwerk und BVEA, stehen seit über 100 Jahren in der sozialen Selbstverwaltung ein für die Solidarität der Jungen mit den Alten, der Gesunden mit den Kranken und der Leistungsstärkeren mit den Leistungsschwächeren.

    Krankheit darf kein Armutsrisiko sein Die Zunahme chronischer Erkrankungen, der medizinisch-technische Fortschritt und die aus politischen Entscheidungen resultierenden Mehrbelastungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen sind Grund für weiter ansteigende Beitragsausgaben. Krankheit darf jedoch kein Armutsrisiko sein. Der Anteil und die Höhe der Zuzahlungen und Eigenbeteiligungen dürfen nicht weiter ansteigen. Jedem Versicherten sowie Mitversicherten (Familienangehörigen) ist jegliche medizinische Versorgung unter der Beachtung von Qualität, Wirtschaftlichkeit und Bedarfsgerechtigkeit zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit – vorrangig nach dem Sachleistungsprinzip – zu gewähren. Es gilt die Solidarität bei Krankheitsrisiken zu stärken und die ökonomischen Grundlagen der gesetzlichen Krankenkassen nachhaltig zu sichern. Gesundheitsfördernde und soziale Dienste müssen in Zukunft besser vernetzt werden, um die gesundheitliche und pflegerische Versorgung zu steigern. Älter werdende Patientinnen und Patienten benötigen geeignete Modelle, die darauf abzielen, die Gesundheit im Alter zu stützen und das Selbstmanagement zu fördern.

    Die KAB, das Kolpingwerk und der BVEA verschaffen Ihren Anliegen in Selbstverwaltung, Politik und Gesellschaft Gehör und Geltung. Wir verhelfen Ihnen als Versicherte zu Ihrem Recht!

    Geben Sie uns Ihre Stimme – für eine optimale medizinische Versorgung, unabhängig von Einkommen, Alter und Lebenslage!

  • Liste 5

    Wir sind die starke Interessenvertretung in der Deutschen Rentenversicherung Bund, bei Krankenkassen und der Verwaltungsberufsgenossenschaft. Wir verfügen durch jahrzehntelange Erfahrung in der Sozialversicherung über eine hohe Kompetenz durch Sachverstand. Wir sind eine gewerkschaftlich unabhängige und parteipolitisch neutrale Interessenvertretung der Versicherten und Rentner in der deutschen Sozialversicherung. Unsere Kandidaten sind langjährige TK-Versicherte, die sich für Ihre gesundheitspolitischen Belange stark machen, und kommen beruflich vor allem aus Technik, Wirtschaft und Wissenschaft. Für die berechtigten Interessen aller TK-Versicherten werden wir innovativ, konsequent und nachhaltig eintreten und zur Stärkung der TK im Wettbewerb beitragen. Sie können sich darauf verlassen: Wir werden uns mit ganzer Kraft für die Interessen der Versicherten und Rentner der TK für eine optimale Gesundheitsversorgung einsetzen.

    Dafür setzen wir uns ein

    • Sicherstellung hochwertiger medizinischer Versorgung unter Berücksichtigung des medizinischen Fortschritts
    • Stärkung der individuellen Prävention und Ausbau der Gesundheitsförderung
    • Wegfall der Mehrbelastungen der Rentner
    • Regelmäßige Dynamisierung aller Pflegeleistungen und weitere Verbesserung der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf
    • Ausbau der Serviceleistungen der TK, versichertennahe Beratung und Betreuung
    • weiterhin hochwertige Gesundheitsversorgung unabhängig von Alter, Geschlecht und Einkommen
    • Beitragsautonomie zur Stärkung der TK im Wettbewerb
    • Finanzierung des Gesamtbeitrages zur Krankenversicherung je zur Hälfte durch die Versicherten und Arbeitgeber
    • Finanzierung aller kassenfremden Leistungen aus Steuermitteln
    • Stärkung der Selbstverwaltung durch Eingrenzung politischer Eingriffe
    • gerechter Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen statt des ungerechten Risikostrukturausgleiches
    • Verbesserung der medizinischen Versorgung in strukturschwachen Gebieten

    Vertrauen Sie auf unsere Kompetenz und unseren bewährten Sachverstand.
    Bitte wählen Sie deshalb: Liste 5