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1 | 2017

Das E-Magazine der Techniker Krankenkasse

Dr. Jens Baas, Vorsitzender des TK-Vorstands

Liebe Leserin, lieber Leser,

das deutsche Gesundheitssystem hat eine Besonderheit gegenüber fast allen Systemen, die es international gibt: Es ist kein Staats-, sondern ein Selbstverwaltungssystem. Das heißt, die Versicherten wählen, wer sie dort vertritt. Das ist urdemokratisch – zumindest bei den Krankenkassen, die eine wirkliche Wahl organisieren wie die Techniker. Bei uns sind die Mitglieder selbst beteiligt, wählen selbst ihre Vertreter, die letztendlich darüber bestimmen, was man an Leistungen bekommt, wer der Vorstand der Kasse ist und wie hoch die Beitragssätze sind.

 

Dort, wo nicht gewählt wird, werden diese Vertreter bestimmt. „Friedenswahl“ heißt das, wenn dieser Einfluss Interessengruppen und Gewerkschaften überlassen wird. Ein eher mild erheiternder Begriff, wie ich finde, weil ja gar keine wirkliche Wahl stattfindet. Und deshalb ist mein Plädoyer an dieser Stelle sehr ausgeprägt: Es ist wichtig, dass sich Mitglieder an den Sozialwahlen beteiligen und mitbestimmen.

 

Häufig hört man, dass die zu wählenden Listen und ihre Vertreter nicht bekannt sind und die Wähler nicht wissen, für wen oder was man sein Kreuz auf dem Stimmzettel machen soll. Heutzutage ist es aber kein Problem mehr, sich diese Informationen zu holen. Denn viele Menschen haben zu Hause Internet und können dort zum Beispiel unter www.tk.de, Webcode 3105 oder auch in diesem E-Magazine zur Sozialwahl nachschauen, für was die fünf an dieser Wahl beteiligten Listen bei der Techniker stehen.

 

Informieren Sie sich über die Positionen dieser Listen und machen Sie mit bei der Sozialwahl 2017!