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1 | 2017

Das E-Magazine der Techniker Krankenkasse

Stimmen für ein Erfolgsmodell

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Selbstverwaltung und Sozialwahlen sind tragende Prinzipien der deutschen Sozialversicherung – eine wichtige Errungenschaft unseres Sozialstaats. Denn die Beitragszahler geben mit ihrer Stimme die Richtung vor, nicht der Staat.

Das ist gelebte Demokratie

Dieses Recht auf Mitsprache kann man sich gar nicht oft genug vergegenwärtigen: Wer als Versicherter in der gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Renten- und Unfallversicherung Beiträge zahlt oder als Rentner bereits gezahlt hat, bestimmt in Deutschland über deren Verwendung mit. Das ist gelebte Demokratie. Denn die Gremien der Selbstverwaltungen in der Sozialversicherung, die die Versicherten jeweils bei den Sozialwahlen wählen können, treffen solche wichtigen Entscheidungen und übernehmen außerdem gesellschaftliche Gestaltungsaufgaben. Durch diese Arbeit haben die Sozialversicherungen eine eigene Stimme gegenüber dem Staat und setzen diese konsequent für die Interessen ihrer Versicherten ein.

In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) funktioniert dieses System der Mitbestimmung hervorragend. Die selbstverwaltete GKV ist leistungsfähig und steht für eine solidarische, bedarfsgerechte, versichertennahe und wirtschaftliche Versorgung der Menschen.

Jede Stimme verleiht politisches Gewicht

Aufgabe der Selbstverwaltungen ist es, einen Ausgleich zu schaffen zwischen den Interessen der Versicherten an einer hochwertigen medizinischen Versorgung und den Interessen der Beitragszahler an einem wirtschaftlichen Einsatz der Beiträge. Das gelingt dem selbstverwalteten deutschen Gesundheitswesen im Vergleich zu rein marktwirtschaftlich oder rein staatlich gelenkten Gesundheitssystemen in anderen Ländern besonders gut. Deshalb zählt bei der Sozialwahl 2017 jede Stimme. Sie verleiht der Solidargemeinschaft politisches Gewicht und ist zugleich ein Statement für die demokratischen Grundprinzipien unseres Staates.

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