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3 | 2015

Das E-Magazine der Techniker Krankenkasse

Dr. Jens Baas, Vorsitzender des Vorstands

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran. Auch im Gesundheitswesen. Manch einem geht es nicht schnell genug, weil Gesundheitsdaten wie Diagnosen und Röntgenbilder noch immer im Umschlag vom einen zum nächsten Arzt getragen werden müssen. Andere haben Angst vor “noch mehr” Digitalisierung, weil sie sich Sorgen um die Sicherheit ihrer Daten machen. Wohin steuern wir, um künftig Technik so einzusetzen, dass sie den Menschen vor allem nützt? Dieser Frage sind wir gerade auf unserem  Zukunftskongress in Berlin nachgegangen.

 

Der Wunsch nach Ferndiagnosen, die immer stärkere Präsenz und Nutzung von Gesundheits-Apps, digitale Selbstvermessung – all dies ist heute schon vorhanden und wird auch bereits von vielen gemacht. Als Krankenkasse müssen wir diese Trends kennen – und sie im Hinblick auf ihre breite Nutzbarkeit durchaus auch prüfen.

 

Vieles, was vor nicht allzu langer Zeit noch Zukunftsmusik war, haben wir heute schon für unsere Kunden umgesetzt: Eine Online-Sprechstunde per Videochat ist möglich, Diabetiker können online Tagebuch führen, und verschiedene Coachings sind ebenfalls für alle netz-affinen Kunden verfügbar. Dabei soll es auf lange Sicht nicht bleiben. Auch verschiedene Geschäftsprozesse sollten idealerweise schnell und einfach am Rechner abzuwickeln sein.

 

Ehe es soweit ist, bewegen wir uns im digitalen Hier & Jetzt. Vor allem das Handy dominiert unseren Tag – durchschnittlich drei Stunden pro Tag verbringen wir mit unserem Smartphone… Wie wir uns (hin und wieder) analoge Freiräume schaffen können, erfahren Sie in unserem neuen E-Magazine.

 

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihr

 

Dr. Jens Baas